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GründerUni Bayreuth - Geschäftsstelle des Instituts für Entrepreneurship & Innovation

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Evalea

Das Team von Evalea (Sitz in Frankfurt) mit den Bayreuther Alumni Timo Riedle (4. v.l.) und David Maurer (rechts).

Welche Lehrangebote im Bereich Entrepreneurship haben Sie an der Universität Bayreuth in Anspruch genommen?

Zu unserer Zeit war das Angebot hierzu leider noch im Aufbau. Es gab aber schon einen Kurs zu eBusiness Geschäftsmodellen, der sehr praxisorientiert war und das 5-Euro-Business. Bei beiden haben wir mitgemacht und erste Ideen für Evalea entwickelt.

Was können Sie aus Ihren Erfahrungen die Gründung betreffend an Interessierte weitergeben?

Machen!!! Während des Studiums kann man toll erste kleinere (oder auch größere) Projekte ausprobieren und lernen, meist ohne das Risiko, dass man direkt seinen gesamten Lebensunterhalt daraus erwirtschaften muss. Wir haben uns damals entschieden in der Übergangsphase zwischen Masterarbeit und Abschluss zu gründen und sind dann direkt Vollzeit in die Selbstständigkeit eingestiegen. Das Risiko war hier für uns deutlich geringer, als es zu einem späteren Zeitpunkt gewesen wäre.

Was war das ausschlaggebende Ereignis für die Gründungsidee?

Wir haben beide während des Studiums bereits in dem Bereich gearbeitet, in dem wir später gegründet haben. Timo direkt in der Personalentwicklung eines Unternehmens und David in der Beratung zu Personalentwicklung. Wir haben daher selbst erlebt, wie schwierig es ist den Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen zu prüfen und sie zu optimieren. Das meiste wurde hier von Hand oder gar nicht gemacht. Dazu kam dann in der Uni die Forschungsperspektive auf Personalentwicklung. Um die beiden Welten zusammen zu bringen und Probleme zu lösenen, die wir aus eigener Erfahrung kannten, haben wir Evalea gegründet.

Welche Angebote der Uni Bayreuth haben Ihnen während der Gründungsphase geholfen und welche hätten Sie noch gebraucht?

Das 5-Euro-Business war ein toller Auslöser Die Beratung rund um die EXIST-Förderung hat uns letztlich dazu gebracht tatsächlich konkret zu werden. Der Praxisaustausch, den uns das BF/M und Personet ermöglicht haben, hat uns vor viel verschwendeter Entwicklungszeit bewahrt. Das Gründerforum hat den Austausch mit anderen Gründern erleichtert und die Möglichkeit unsere Masterarbeiten zum Thema zu verfassen hat uns die Chance gegeben fachlich auf Augenhöhe mit späteren Kunden zu diskutieren. Einfacher wäre es für uns mit Sicherheit gewesen, wenn es damals die Möglichkeit gegeben hätte Arbeitsräume an der Universität zu nutzen und mit anderen Gründern zu teilen.


Verantwortlich für die Redaktion: Tanja Meffert

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