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Bayreuther Startup Filterfreunde - Kaffee für Alle besser machen

17.12.2019

Kaffee für Alle besser machen. Mit dieser Idee haben Sebastian, Simon und Paul vor etwa 6 Monaten in Bayreuth begonnen. Die Idee ist entstand, während alle drei in der gemeinsamen WG-Küche sich mehr und mehr mit Kaffee beschäftigt haben. Dabei waren vor Allem zwei Punkte wichtig: die hohe Qualität des Kaffees und der faire Handel. Während ein Großteil des konsumierten Kaffees über die Rohstoffbörse am Weltmarkt gehandelt wird, kann Kaffee auch direkt von Produzierenden bezogen werden. Das garantiert zum Einen höhere und kalkulierbarere Preise für Produzierende in Herkunftländern. Zum Anderen gibt es so eine deutlich höhere Transparenz der Produktherkunft- und Qualität. Am Ende des Tages also eine Win-Win Situation.

Mit der Motivation mehr Menschen da zu zubringen diese Art von Kaffee zu trinken, starteten die ersten Gründungsgedanken im Mai 2019. In den folgenden Monaten haben Sebastian, Simon und Paul verschiedene Ideen getestet und ein Geschäftsmodell erarbeitet. Während alle drei an ihren Bachelor-Arbeiten geschrieben, haben ist die Idee dann weiter gereift. Im November 2019 haben sich daraufhin die Filterfreunde gegründet.

Welche Rolle hat die Uni Bayreuth bei Eurer Gründung gespielt?

Die Studieninhalte waren eine große Hilfestellung während der Gründung. Wir haben alle drei an der Uni Bayreuth studiert: Simon und Paul Philosophy & Economics, Sebastian BWL. Dabei konnten wir uns z.B. intensiv mit nachhaltigen Wirtschaftsmodellen auseinander setzten, was die Evaluation der Idee deutlich vereinfacht hat. Darüber hinaus haben einige BWL Module die Grundlage geschaffen, mit der wir heute Buchhaltung betreiben oder Steuersätze berechnen. Im Studium selber haben wir wenig Impluse zur Gründung mitgenommen. Es gibt aber gibt zahlreiche extra Veranstaltungen zum Thema Gründen an der Uni Bayreuth, die wir leider erst sehr spät entdeckt haben.

Was sind die größten Herausforderungen während der Gründung?

Die größte Herausforderung war für uns den ersten ernsthaften Schritt Richtung Gründung zu gehen. Während wir oft Ideen im Raum herumgeworfen haben, hat es eine Weile gedauert bis wir uns mit der konkreten Gründung beschäftigt haben. Das wirkt manchmal wie etwas sehr kompliziertes und unschaffbares. Was wir aber gemerkt haben: Sobald wir das ganze Thema konkret angegangen sind, ging es schnell voran. Zum Einen haben sich eine ganze Reihe von Beratungsmöglichkeiten und Hilfestellungen aufgetan: Ob an der Uni oder bei der Handelskammer. Zum Anderen bekommt man schneller als Gedacht einen Überblick. Ist der einmal da, hält sich der Aufwand vor Allem als Team echt in Grenzen. Unser Tipp: Einfach mal loslaufen!

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