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GründerUni Bayreuth - Geschäftsstelle des Instituts für Entrepreneurship & Innovation

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Toolbox für Innovationsmethoden – Methodenkompetenz in Unternehmen und in der Lehre

03.12.2020

von David Eder & Sonja Schug

In der heutigen Zeit ist Innovationsfähigkeit und –tätigkeit einer der kritischen Erfolgsfaktoren für Organisationen geworden. Deshalb ist es für die Unternehmen von zentraler Bedeutung die eigene Innovationsfähigkeit stetig weiterzuentwickeln, um auf dem Markt dauerhaft bestehen zu können. Kundenzentrierte Wertversprechen und Wettbewerbsvorteile müssen zunehmend über innovative Lösungen erzielt werden. Dabei organisieren Unternehmen Innovationsprozesse, die sicherstellen sollen, dass die bestehenden Produkte und Dienstleistungen verbessert und neue, teils disruptive Geschäftsmodelle entwickelt werden. Neben dem Innovationsprozess sind verschiedenste Methoden wichtig, um beispielsweise Ideen zu finden oder Probleme zu lösen. Es bedarf eines strukturierten, analytischen und strategischen Vorgehens, denn: Innovationen brauchen Methoden und sollten nicht dem Zufall überlassen werden. Doch welche sind die richtigen Methoden und welche gibt es überhaupt? Vielen ist mittlerweile die Business Model Canvas ein Begriff, doch gibt es darüber hinaus noch weitere Methoden, um Geschäftsmodelle zu modellieren. Um sich einen Überblick zu verschaffen, sind Toolboxen meist sehr hilfreich. Dort werden die Methoden strukturiert und übersichtlich dargestellt. Oft lässt sich nach Anlass, Aufwand oder Gruppengröße sortieren. Auch in der Entrepreneurship-Lehre an der Uni Bayreuth werden immer mehr Innovationsmethoden eingesetzt, um diese zu erlernen oder Startup-Ideen zu entwickeln. Bisher tragen die Lehrenden ihr Methodenwissen selbstständig zusammen. Das ist mühsam und zeitraubend. Deshalb hat die Stabsabteilung nun ein Projekt gestartet, um eine Methodentoolbox zu initiieren, die genau auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten ist und Praxispartnern ebenfalls zur Verfügung stehen soll.

Ziel des Projektes ist es, eine digitale Methodensammlung zu entwickeln, die den Nutzern aus der Wirtschaft und Lehre Methodenkompetenzen einfach und praxisnah vermitteln kann. Die Methoden reichen von Kreativitätstechniken zur Ideen- und Problemfindung über Aufgabenstrukturierung bis hin zu ganzheitlichen Prozessansätzen. Zu Beginn des Projektes wurden Methoden aus verschiedenen Sammlungen und Büchern zusammengetragen und in Kategorien eingeteilt. Im Juni 2020 fand dann ein 3-stündiger Workshop mit Studierenden, Lehrenden und regionalen Unternehmen statt. In diesem Workshop wurden die Anforderungen an eine derartige digitale Sammlung ausgearbeitet. Die dabei gesammelten Ideen wurden anschließendnach Dringlichkeit und Wichtigkeit eingeordnet. Die wichtigsten Attribute, die für die Methodentoolbox genannt wurden, sind unter anderem eine einfache Bedienbarkeit und Zugänglichkeit, Austauschmöglichkeiten, eine anwenderfreundliche Nutzung sowie die Darstellung der Unterschiede und Vorteile der einzelnen Methoden. 

In den kommenden Monaten werden die gesammelten Anforderungen konzeptioniert und ein erster Prototyp erstellt, sodass sich alle Interessensgruppen schon bald ein konkretes Bild von dem Nutzen der Sammlung machen können. Wenn Sie gerne zu den ersten TesterInnen zählen möchten oder Sie tolle Methoden haben, die in einer solchen Sammlung nicht fehlen dürfen, tragen Sie sich in hier ein: Link zum Lead User Formular

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